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Dagmar Gelbke

Dagmar Gelbke Sternezeichen: Krebs/Tiger

Aufgewachsen als Tochter des Orchesterleiters Herbert Gelbke in Leipzig wurde Dagmar Gelbke schon als Kind auf die Karriere im Showbusiness vorbereitet. Sie musste Klavier, Akkordeon, Gitarre, Englisch, Russisch, Französisch und Hochdeutsch lernen und sich an Ballettstangen und in Steptanzschuhe quälen. Mit neun Jahren gewann sie einen "Herzklopfen - Kostenlos" - Talentewettbewerb und wurde von Talentevater Heinz Quermann, dem Dieter Bohlen des Ostens, in die DDR - Kultursendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" engagiert.
Nach Berufsausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, Ballett- und Gesangsstudium erhielt sie mit 19 Jahren ihren Berufsausweis als Sängerin. Sie ging nach Berlin, wo sie in vielen renommierten Rock- nd Tanzbands ihr Handwerk perfektionierte, u.a. bei der "Horst-Krüger-Band". Sie gewann mit Liedern von Thomas Natschinski und Holger Biege, begleitet von der Klaus-Lenz-Big-Band, den Berliner Schlager-wettbewerb, erhielt erste Fernsehshows und Musikproduktionen im In- und Ausland, bereiste viele Länder in Ost und West.

1978 gewann sie die Goldmedaille beim Nationalen Interpreten-wettbewerb in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und wurde von der Enter-tainerin Helga Hahnemann zur Bühnenpartnerin erkoren. Singend, steppend und sketchend begeisterten die beiden Powerfrauen sechs Jahre lang die Fernseh- und Theaterzuschauer der DDR, ob im Friedrichstadtpalast, dem Metropoltheater, dem Palast der Republik oder in Kleinkleckersdorf bei Las Wurzen.

Anlässlich der 750-Jahrfeier von Berlin im Jahre 1987 entdeckte Dagmar Gelbke die Kleinkunst für sich und hob unter Regie des Revue- und Zirkusfachmanns Ernst Günther mit Ursula Staack (Deutsches Theater Berlin), Klaus-Peter Plessow ("Fabian" mit Pittiplatsch und Schnatterinchen beim Kinderfernsehen der DDR) und anderen Kollegen das legendäre Zelt-"Variete Mobil", spaßhaft "Friedrichstadtpalast für Arme" genannt, aus der Taufe.

Nach dem Mauerfall arbeitete sie zunächst als Kindergartenfotografin, Journalistin und Sekretärin und entertainerte auf Kreuzfahrtschiffen wie "MS Europa" und "MS Berlin". 1993 erfüllte sich die Prophezeihung ihres Kollegen Frank Schöbel: "Du landest beim Kabarett!" - Dagmar Gelbke wurde Ensemblemitglied des Berliner "Kartoon".

Seit 1998 ist Dagmar Gelbke ständiger Gast im Kabarett "Die Oderhähne" in Frankfurt/Oder, wo sie besonders als sächsische Rentnerin Frau Dommaschke, als schlager- und reisebesessene Maria Fischer und in der Hommage an Helga Hahnemann "Big Helga - een kleenet Menschenkind" die Herzen der Frankfurter eroberte.

2000/2001 schrieb sie zwei Kochbücher, war auf klassischen Theater-bühnen als Herzogin in Shakespeares "Wie es Euch gefällt" oder als Logenschließerin Mimi im "Phantom der Oper" zu erleben und neuerdings darf sie auch beim ZDF oder mdr ab und zu Comedy-Parts übernehmen ("Störenfrieda" mit Bernhard Brink, "Frau Grünke" mit Janine Strahl und Peter Bause).

Außerdem hat sie Dank der großzügigen Förderung durch die Partei- und ...pardon: Bundesagentur für Arbeit eine Ich-AG für Projektbetreuung Kabarett, Show und Theater gegründet: Das KabarettBüroBerlin, mit dem sie ihre KollegInnen und sich in Veranstaltungen aller Art bundesweit präsentieren will.

Aktuelle Projekte:
"Jetzt käm' die Süsse - Die Helga-Hahnemann-Revival-Show" mit Big Band, Ballett und vielen Solisten. Desweiteren: "Klasse Verarscht!" - ein Kabarettprogramm mit Gert Kießling von der Berliner "Distel und "Looking for Bunbury oder Wer ist Herr Bunbury", die 1-€- Musical-Revue, sehr frei nach Oscar Wilde und mit den Melodien aus "Mein Freund Bunbury" von Gerd Natschinski, in der sie mit Frank Brunet, einem Hauptdarsteller aus "Mamma Mia" singt, steppt und in die verschiedensten Rollen schlüpft.
Infos:
www.dagmar-gelbke.de
www.kabarett-buero-berlin.de


Lisa Brinckmann

Lisa Brinckmann wurde 1991 in Bernau bei Berlin geboren. Im Alter von 11 Jahren trat sie der Kindertruppe des in Bernau ansässigen Laientheaters bei und verlor ihr Herz ans Theater.
Nach ihrem Abitur und 10 Jahren Laientheater beendet sie ihr erstes Studium vorzeitig, um ihrer Leidenschaft nach zu kommen. Ab 2011 studierte sie Schauspiel an der Theater Akademie Vorpommern auf der Sonneninsel Usedom. Bereits während des Studiums und im kompletten vierten Studienjahr, eine Besonderheit der Ausbildung an der TAV, spielte sie kleinere und größere Rollen an der Vorpommerschen Landesbühne und den dazu gehörigen zahlreichen Freilichtbühnen. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin u.a. in Rudolstadt („Zweier Ohne“; „Drei Schwestern“), Neubrandenburg/Neustrelitz („Acht Frauen“) und bei den „Oderhähnen („Drei Engel für Angie“) im schönen Frankfurt Oder.


Frank Brunet

Frank Brunet ist Franzose und in Berlin geboren. Seine erste Rolle spielte er mit 15 am Theater des Westens in Berlin und hat seitdem zahlreiche Engagements im In-und Ausland wahrgenommen.
Wichtige Rollen waren: Jean-Michel in "La Cage aux Folles" an der Seite von Helmut Baumann, Larry in "A Chorus Line" in England, Maurice in "Gefallene Engel" in München, Valére in Moliéres "Der Geizige", der Spielansager in der Berliner "Jedermann"-Inszenierung und die dt. Erstaufführung von "Sunset Boulevard" Regie Trevor Nunn. In Berlin spielte er den Harry in "Mamma Mia", den Cicero in "Wie einst im Mai" am Schlossparktheater und  in "Irma  La  Douce" an der Tribüne. Frank war Solist in der Musicalcompany des Theaters für Niedersachsen, spielte dort zahlreiche Hauptrollen, so die dt. Erstaufführungen von „Side Show“ und „Children of Eden“.
Seit "Das Spinnennetz" (Regie: Bernard Wicki) dreht er häufig für Film und Fernsehen, wo man ihn bisher in über 30 Rollen sah. Einem internationalen, jungen Publikum wurde er durch die englische Sitcom „EXTRA!“ bekannt.
Nachdem Frank in Berlin in „Sechs Tanzstunden in Sechs Wochen“ am Kleinen Theater spielte, war er zuletzt am Ronacher Theater Wien in EVITA zu sehen.
Nach HALBE STADT, RAMBA SAMBA, MÄNNER ERMANNT EUCH und FRAUEN RUINIERN DIE WELT-RELOADED!, freut sich Frank sehr mit ALDI-IDA wieder bei den ODERHÄHNEN zu spielen.


Marco Moewes

Marco Moewes, geboren 1991 im sächsischen Löbau und aufgewachsen in der Oberlausitz , spielt bereits seit seiner Grundschulzeit Theater und kann sich ein Leben ohne Bühne gar nicht mehr wegdenken. Schon vor seiner Schauspielausbildung arbeitete er bereits für 1 Jahr im Deutsch-Sorbischen Volkstheater. In seiner Zeit als angehender Schauspieler war er in zahlreichen Produktionen des Theater Frankfurt und der Uckermärkischen Bühnen in Schwedt zu sehen. Auch erste Regiearbeiten mit Kinder und Jugendlichen erweitern in dieser Zeit seinen Erfahrungsschatz.
Seit 2016 ist er als freischaffender Schauspieler unterwegs und ist als Gast auf der Kabarettbühne der Oderhähne zu sehen, wobei er sich auch als Autor regelmäßig unter Beweis stellt.


Stephanie Hottinger

Die gebürtige Schweizerin schloss ihr Studium an der Hochschule der Künste in Bern ab.
Danach folgten Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen. (Landestheater Coburg, kleines Theater am Südwestkorso Berlin, Berliner Kindertheater, Schweiz Tournee mit der Eigenproduktion "Die Wortschatzsucherin", Leipziger Pfeffermühle)
2009- 2017 Organisation und Leitung diverser theaterpädagogischer Projekte. (EDERED, EUROCAMP, Kultur macht stark)
Seit 2008 ist Stephanie Hottinger festes Ensemble Mitglied der Kiebitzensteiner.
Seit Sommer 2018 leitet sie zusammen mit ihrem Kollegen Micha Kost das Traditions Kabarett der Stadt Halle.
Ab März 2019 ist sie als Gast im Kabarett "Die Oderhähne" in Frankfurt Oder zu sehen.
Stephanie Hottinger ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in Berlin.


Ralph Richter

Unter lautem Gebrüll kam ich zu Weihnachten 1960 in der Sächsischen Schweiz auf die Welt.
In der Schule hab ich nur in Fächern mitgearbeitet, die mich interessierten. Damit konnte ich dem Sozialismus nicht mit aufbauen. Ich hatte gelegentlich in Betragen eine Vier, und damit ich nicht mit beiden Beinen in den Wolken landete, erlernte ich erst einmal das Bäckerhandwerk. Dann wurde ich an der Schauspielschule in Leipzig aufgenommen. Dort bescheinigte man mir nach 2 Jahren eine vorhandene Talentlosigkeit. Aus Rache beschloß ich, ans Kabarett zu gehen.
Da bin ich heute noch. Habe also doch nicht alles falsch gemacht....
Am Theater in Wittenberg blieb ich 12 Jahre, bis es geschlossen wurde. Dann ging ich an´s Kabarett "DIE HERKULESKEULE" nach Dresden, an die KOMÖDIE KASSEL, um schließlich 11 Jahre an der Landesbühne Sachsen-Anhalt alles zu spielen, was sich ein Schauspieler wünschen kann. Goethes FAUST, die Hexe BABA YAGA, den Doolittle in PYGAMLION und und und....
Seit 2012 spiele ich am CLACK-THEATER in Wittenberg und bei den ODERRHÄHNEN. Außerdem bin ich mit meinen Solo-Programmen auf vielen Kleinkunstbühnen im Lande unterwegs, um mich dort erfolgreich gegen mein Publikum durchzusetzen.
Klingt komisch? Ist es auch.
Im Fernsehen war ich dabei bei "In aller Freundschaft", im POLIZEIRUF 110, bei der "Familie Dr. Kleist" in der SOKO LEIPZIG, in 25 Folgen Anwälte im Einsatz bei SAT 1, bei IN GEFAHR bei SAT 1 und bei VERKLAG MICH DOCH auf VOX.
Nach dem Prinzip: Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal! spielte ich in über achtzig Kabatrettprogrammen und in 12 SOLO-Programmen, ohne bleibende Schäden davon getragen zu haben.
Ich lebe als Steuerzahler auf freiem Fuß in der Lutherstadt Wittenberg.